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Die nächsten Auftritte von Bernhard Faltermeier:

 

4. August, 17.00 Uhr

Institut für essentielle Gestaltarbeit e. V.

Lehener Strasse 33

Freiburg im Breisgau

 

 

26. August, 11.00 Uhr

Kinopolis Main-Taunus-Zentrum

META_MORPHOSIS

mit Cyril Moog

 

 

29. Oktober

Fabrik, Sachsenhausen

Lesung zur Buchmesse

"Jimmy der Terrorist", Autor: Umair Akmat

 

 

 

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Artikel aus der Passauer Neuen Presse vom 12. Dezember 2011

Kontemplative Auszeit

Faltermeier, Banerjee und Scheibe holen den Orient ins Café Museum

Ein Ausflug in die Welt Siddhartas, in den Orient und seine Musik war die Musik von Bernhard Faltermeier, Farid Banerjee und Wolfgang Scheibe am Freitag im Café Museum. Der große, runde Gong im Bühnenhintergrund kündigte schon während des ersten Teils den Gast des tourenden Duos Faltermeier (Sitar) und Banerjee (Tabla) an: den Passauer Klangmenschen Wolfgang "WolfGong" Scheibe mit seinen Tonvasen-Trommeln, den Udus, einem Didgeridoo und Percussion-Instrumenten.

Doch zunächst gehörten Bühne und fast meditative Aufmerksamkeit des Publikums dem Duo. Es ließ sich statt von einem Tanpura-Spieler von der elektronischen Shruti-Box begleiten. Faltermeier, der in Indien das Sitarspiel studierte und nun auch entsprechend erklären kann, und Banerjee, der ob seiner Leichtigkeit und Dynamik im Spiel mit einer Tabla unter den Handflächen geboren worden zu sein scheint, "erzählten", wie in der klassischen indischen Musik üblich, Bilder aus verschiedenen Tageszeiten.

Doch auch ohne Anleitung ließen die beiden harmonierenden Virtuosen mit leisen, ruhigen Sequenzen und temperamentvollen, treibenden Stücken Szenen aus dem Orient entstehen, einen mächtig dahin fließenden, in der Sonne glitzernden Ganges, Menschenmengen, sinnliche Gärten, Jagd, Meditation und mehr. Wie seelenverwandt Scheibe dieser Musik und diesen Musikern ist, bewies das nicht minder stimmige Spiel zu dritt im zweiten Teil. Jeder achtete voller Respekt auf die anderen, jeder bekam Raum, jeder nahm sich gelegentlich zurück. Wer die Hektik und das Nasswetter draußen hatte ausblenden wollen, dem haben diese Künstler gekonnt eine fast dreistündige, heitere und kontemplative Auszeit beschert.

Christine Pierach